"Mitteldeutschland braucht kreative Köpfe!"

Mit der Zukunftskonferenz knüpft die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH an die Leitlinien des US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers Richard Florida ("The rise of the creative class") an, der mit seiner 3-T-Formel (Technologie, Talent, Toleranz) beschreibt, dass sich Mitglieder der "creative class" besonders für Städte und Regionen entscheiden, in denen sie ein offenes, innovatives, tolerantes und kulturelles Arbeits- und Lebensumfeld vorfinden. Laut Richard Florida ist dies ein bedeutsamer Standort- und Wirtschaftsfaktor. Der SPIEGEL (34/2007) schreibt zu diesem Thema: "Auf die kreative Klasse kommt es an, wenn eine Stadt daran interessiert ist, cool und trendy und fortschrittlich zu sein."

"Die Standortfaktoren, die über die Zukunft Mitteldeutschlands entscheiden, wandeln sich: Infrastruktur, Lohnstückkosten, Verkehrsanbindung und das Freizeitangebot werden auch künftig Investitionsentscheidungen beeinflussen. Aber Faktoren wie Weltoffenheit, Toleranz, Lebensfreude und Innovationsbereitschaft gewinnen zunehmend an Bedeutung", sagt Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus. Er fordert: "Mitteldeutschland braucht kreative Köpfe! Deshalb müssen wir ein Klima schaffen, um einfallsreiche und hoch qualifizierte Arbeitskräfte in der Region zu halten und neue Arbeitskräfte für Mitteldeutschland zu begeistern. Unser gemeinsames Ziel heißt: Mitteldeutschland soll eine noch stärkere Wirtschaftsmetropole werden."

"Neuer Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg"

Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, ergänzt: "Kreativität lautet das neue Schlagwort für die Attraktivität von Städten und Unternehmen. Ein entsprechendes Arbeits- und Lebensumfeld für Top-Fachkräfte ist daher ein wichtiger Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg ? insbesondere für Mitteldeutschland."

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