Studie "Kreativwirtschaft in Mitteldeutschland"

Erstmals liegen nun mit der von der Wirtschaftsinitiative beauftragten Studie Zahlen zur Kreativwirtschat in Mitteldeutschland vor. Dr. Bastian Lange vom Leibniz-Institut für Länderkunde ist der Frage nachgegangen, ob der allgemeine Boom der Kreativbranche auch hier stattfindet und zeigt, dass der Beschäftigtenanteil in der Kreativwirtschaft in mitteldeutschen Städten zwischen 1999 und 2006 bis zu 17 Prozent zulegte, während der Gesamtbeschäftigtenumfang um bis zu 20 Prozent abgenommen hat.

Magdeburg und Leipzig sind die großen Gewinner bei den jungen Kreativen. Um 36,5% ist in Magdeburg der Anteil der Kreativ-Beschäftigten gestiegen; in Leipzig sind es 16,8%. Auch Dresden (4,7%) und Görlitz (11%) haben zugelegt. Chemnitz punktet mit 11,3%. Insgesamt ist in ganz Sachsen ein Plus von 2,2% zu vermerken. In Halle ist der Anteil der Kreativ-Beschäftigten um 5,3% gesunken, im Gesamtwert liegt die Saalestadt dennoch im guten Mittelfeld. Thüringen insgesamt verliert kreatives Potential, so verlieren Erfurt 1,2% und Jena 11,1% an Arbeitsplätzen im Kreativsektor.

undefinedDetails zum Kreativstandort Thüringen (pdf)
undefinedDetails zum Kreativstandort Dresden (pdf)
undefinedDetails zum Kreativstandort Chemnitz (pdf)
undefinedDetails zum Kreativstandort Leipzig (pdf)
undefinedDetails zum Kreativstandort Halle (pdf)
undefinedDetails zum Kreativstandort Magdeburg (pdf)

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